Chronik

Das Gut "in der Lacken" wurde bereits im Jahre 1400 und die dortige Kapelle 1461 urkundlich erwähnt. Die Anzahl der Besitzer des Anwesens beweist seine bewegte Geschichte. Es wurde seit 1562 nachweislich 29 mal verkauft und nur 10 mal vererbt, davon seit 1839 in der direkten Erbfolge der Familie Kendler.

Das hölzerne Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde sowohl 1750 als auch 1930 jeweils am 12. Juni durch einen Brand total vernichtet. Die in den 20iger Jahren begonnene Jausenstation entsprach der touristischen Entwicklung der damaligen Zeit und war daher auch Maßstab für die Errichtung nach dem Brand 1930. Von 1933 bis 1939 als Ferienheim für Wiener Schüler betrieben, konnte erst nach dem Krieg in den späten 50iger Jahren der kleinen Landwirtschaft wieder ein Gasthaus angeschlossen werden. Die rasche Entwicklung zu einem beliebten Ausflugs- und Ferienziel bewirkte einen stufenweisen Ausbau zum Landgasthaus mit 50 Betten. 1968 erfolgte auf Grund der guten Entwicklung des Tourismus die Auflassung der Landwirtschaft. So wurde aus dem Austragstüberl noch eine Gaststube eingerichtet und der Stall zu Wirtschaftsräumen umgebaut. In der Tenne entstand ein behaglicher Aufenthaltsraum für die Hausgäste sowie weitere Gästezimmer. Der 1978 begonnene und 1980 fertiggestellte Anbau beherbergt die zur Zeit geräumigsten Zimmer im Haus. Der in den letzten Jahren fortgesetzte Umbau zu komfortablen Gästezimmern mit zeitgemäßer Ausstattung, großteils mit Balkon, bietet nun 15 Zimmer – 32 Betten.

An der Stelle wo 1965 das Schwimmbad errichtet wurde, welches 2008 komplett modernisiert wurde, war aber vorher jene "hohe Lacke" (Teich) welche dem Haus und Hof den Namen gab.